Die strategischen Schläge im Tennis

Wer die wichtigsten Grundschlagarten im Tennis beherrscht, also Vorhand, Rückhand und Aufschlag sowie mit dem Topspin schon erste Erfahrungen gemacht hat, der kann sich an die strategischen Schläge heranwagen.

tennis-1218082_960_720Denn die Grundschlagarten dienen nur dazu, überhaupt in der Lage zu sein, mit einem Partner Ballwechsel über das Tennisfeld auszuführen. Wer richtig Tennis spielen will, der muss auch die strategischen Schläge beherrschen. Da diese jedoch etwas komplizierter sein können und unter Umständen mehr Übung brauchen als die Grundschläge, sollten diese erst später trainiert werden.

Der erste wichtige strategische Schlag ist der sog. “Return”. Nach dem vorher bereits gelernten Aufschlag ist der Return der Schlag mit der größten Bedeutung. Denn der Return ist der Schlag nach dem Aufschlag, wenn der Gegner den Ball bekommt. Damit man dem Gegner den Return nicht einfach macht, und sich damit selber in Gefahr bringt, ist es wichtig, einen guten Aufschlag vorzulegen. Denn wenn der Aufschlag schlecht ist, kann ein starker Return erzielt werden, welcher den Gegner massiv unter Druck setzen kann. Daher sollte dies regelmäßig trainiert werden. In vielen Tennisvereinen gibt es dafür Ballwurfmaschinen, welche nichts anderes machen, als die ganze Zeit Aufschläge zu starten. So kann der Return geübt und präzisiert werden.

Nicht jeder Ball eignet sich dazu, doch viele können geschmettert werden, dies nennt man auch Smash bzw. Schmetterball. Diese Bälle haben eine größere Geschwindigkeit als herkömmliche und können den Gegner dadurch besonders unter Druck setzen. Zum einen ist es schwieriger für den Gegner an den Ball zu kommen, da dieser eine höhere Geschwindigkeit hat, zum anderen ist die Ballannahme insgesamt auch deutlich schwieriger da der Ball stärker vom Schläger abfedert und so schwieriger zu kontrollieren ist.

Neben dem Return und den Smash gibt es noch weitere strategische Schläge die etwas komplizierter sind und nicht in jeder Situation angewendet werden können. Diese sollte man jedoch erst üben, wenn die besprochenen Schläge bereits perfekt sitzen.

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